2016-02-28 18:32

Relaunch von hweidner.de

Fast 4 12 Jahre nach der Eröffnung dieser Site gibt es heute den ersten Relaunch.

Am 21. September 2011 wurde der erste Artikel auf dieser Site veröffentlicht. Da ich damals viel mit Redmine gearbeitet und seine Wiki-Funktionalität genutzt habe, lag es nahe, die Site als Projekt in Redmine anzulegen.

Über die Jahre haben sich einige Nachteile von Redmine gezeigt. Das Standard-Layout ist nicht besonders hübsch und schlecht für Mobilgeräte geeignet. Redmine ist eine aufgeblasene Ruby-on-Rails Anwendung und auf schwachen Servern relativ langsam. Nach dem Neustart des Apache dauert es 30-45 Sekunden, bevor die erste Seite angezeigt wird. Auch der RAM-Bedarf ist für so eine kleine Site viel zu hoch. In der Redmine-Version in Debian GNU/Linux 8 (jessie) ist aufgrund eines Bugs kein Betrieb mit FastCGI mehr möglich. Ein Abhilfe wäre der Wechsel auf Passenger gewesen, was aber den RAM-Bedarf noch weiter gesteigert hätte.

Für die neue Seite habe ich mich für einen statischen Website-Generator entschieden, und zwar die Software Hugo. Dieser generiert statisches HTML aus den Eingabedateien, die in Markdown verfasst sind. Die Seiten werden somit sehr schnell ausgeliefert, obwohl mein Webserver auf dem eher schwachen Intel Celeron J1800 Prozessor basiert.

Da Redmine Textile2 als Auszeichnungssprache verwendet, mussten alle Beiträge nach Markdown konvertiert werden. Dies wurde im Wesentlichen automatisch durch den Parser Pandoc erledigt. An vielen Stellen musste aber von Hand nachgearbeitet werden, weil Pandoc beispielsweise keine internen Wiki-Links von Redmine versteht und Schwierigkeiten mit manchen Zeichenkombinationen (z.B. C++) hat.

Bei der Gelegenheit wurden dann auch Fehler und veraltete Informationen in älteren Beiträgen korrigiert und auch einige vollkommen veraltete Informationen entfernt. Sicherlich sind durch den Relaunch einige neue Fehler oder tote Links eingebaut worden; diese behebe ich, sobald ich davon erfahre.

Das Foto im Kopf dieser Site zeigt übrigens den See Lagoa do Fogo auf der Azoreninsel São Miguel.